Gua-Sha - Tai Chi Verein Linz seit 2001

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GUA - SHA - HILFT BEI ALLEN SCHMERZEN


Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin sind verschiedene Massagetechniken, darunter auch das sogenannte Gua Sha, das verschiedenste Beschwerden lindern kann. So dient es nicht nur als Massage gegen Kopfschmerzen, sondern kann auch helfen, eine Kreislaufschwäche zu behandeln. Übersetzt bedeutet „gua“ schaben, der Begriff „sha“ bezeichnet eine Rötung der Haut.

Diese Definition gibt auch schon einen umfassenden Hinweis auf die Technik dieser Massage. Es handelt sich hierbei um eine Schabmassage, bei der verspannte und schmerzende Regionen des Körpers mit unterschiedlich geformten Kämmen bearbeitet werden. Jeder dieser Schaber ist dabei individuell an die zu behandelnde Körperregion angepasst.

Zuerst wird die Haut mit biologischem Öl eingerieben. Es geht bei dieser Behandlung darum, durch Ausstreichen der Schmerzbereiche „Schlacken“, also Ablagerungen zwischen Muskeln und Bindegewebe, zu mobilisieren und an die Oberfläche zu befördern.

Gua Sha hilft bei allen Schmerzen

Wie beim Schröpfen wird bei Gua Sha Blut in die Haut gezogen. Als Folge wird der Blutfluss zu Haut, Muskeln und dem Bindegewebe stimuliert. Gua Sha gehört zu den Reflextherapien und es stimuliert Akupunkturpunkte. So nimmt man an, dass nicht nur der Stoffwechsel in der Haut, sondern auch in den mit den entsprechenden Hautbereichen assoziierten inneren Organen gefördert wird. Gua Sha reduziert Muskelsteifheit und Schmerzen.

In weiten Teilen Asiens gehört Gua Sha zur Volksmedizin und wird oft, gegeben durch die einfache Anwendung, als erste Maßnahme bei Feststellung einer Krankheit eingesetzt.
Gua Sha fördert nachweislich die lokale Durchblutung und soll den Stoffwechsel anregen, nach traditioneller chinesischer Vorstellung den Energiefluss ausgleichen. Es wurde ein schmerzlindernder Effekt und das Lösen von Verspannungen erreicht.

Anwendungsgebiete sind:

Nackensteifheit
Nacken und Kopfschmerzen
Kopfschmerzen
Schulterschmerzen
Rückenschmerzen
Bandscheibenvorfall
Ischias
Knieschmerzen

Achtung

Gua Sha verursacht in häufigen Fällen Hautverfärbungen, die in den meisten Fällen jedoch nicht schmerzhaft sind und nach 3 bis 5 Tagen verschwinden. Es sollte nicht angewandt werden bei:

Störungen der Blutgerinnung
Verletzungen und Hämatomen
Verbrennung/Sonnenbrand
Ausschlägen und Ekzemen
Schwangerschaft
Auch Leberflecken und Pickel sollten bei der Behandlung ausgelassen werden.

Gua Sha hat keine Nebenwirkungen und kann nicht der Gesundheit schaden. Dennoch ersetzt diese Heilmethode keine ärztliche Behandlung.

Gua Sha
Strichförmige Hautreizungen überziehen den Rücken des Patienten.
Die Bindegewebsmassage "Gua Sha"
Gua Sha ist eine aus China kommende Bindegewebsmassage, bei der Blut in die Haut gezogen wird.

Wie wirksam ist die Methode?

Tradition aus dem Osten
Gua Sha ist eine "schabende" (= Gua) Bindegewebsmassage, die mit speziellen Werkzeugen ("Schabern") und Ölen durchgeführt wird. Sie erzeugt eine Hautrötung mit punkt- oder strichförmigen geringfügigen Hautblutungen. Die Haut selbst wird zwar gereizt, aber nicht verletzt. Die Hautrötungen klingen nach 2-5 Tagen wieder ab. Behandelt werden entweder Rücken, Arme, Beine, Muskeln oder auch Meridiane.

Welche Krankheiten werden mit Gua Sha behandelt?
Erkältung und Fieber, Husten, Bronchitis
Gelenkserkrankungen, Muskel-, Bänderverletzungen und Steifheit
Rücken-, Nackenschmerzen, Erkrankungen der Wirbelsäule
Kreislaufschwäche
Schmerzstörungen, Migräne, Kopfschmerzen, Fibromyalgie
Urologische Erkrankungen und Frauenleiden
Magen-Darmstörungen, Verstopfung
Vergiftungen durch Lebens- und Rauschmittel, Schadstoffausleitung
Erkrankungen der Atemwege
Sportverletzungen

Behandlungsprinzip
Es handelt sich um eine traditionelle Massagetechnik, bei dem schmerzhafte Muskelpartien, v. a. im Bereich der Schulter und des gesamten Rückens mit „Schabern“ aus Horn oder ganz „traditionell“ mit Schraubdeckeln verschiedener Größe von Twist-Off Gläsern bis zu Münzen behandelt werden.

Es geht bei dieser Behandlung darum, durch Ausstreichen der Schmerzbereiche „Schlacken“, also Ablagerungen zwischen Muskeln und Bindegewebe, zu mobilisieren und an die Oberfläche zu befördern.

Schmerzlinderung, Entspannung
Wie beim Schröpfen wird bei Gua Sha Blut in die Haut gezogen. Als Folge wird der Blutfluss zu Haut, Muskeln und dem Bindegewebe stimuliert. Gua Sha gehört zu den Reflextherapien und es stimuliert Akupunkturpunkte. So nimmt man an, dass nicht nur der Stoffwechsel in der Haut, sondern auch in den mit den entsprechenden Hautbereichen assoziierten inneren Organen gefördert wird. Gua Sha reduziert Muskelsteifheit und Schmerzen.

Gua Sha als Beauty-Trend?
Inzwischen ist Gua Sha auch im Kosmetikbereich angekommen. Viele Frauen schwören auf die Schab-Technik, wenn es um die Gesichtspflege geht. Hierzu wird großzügig Öl auf Gesicht, Hals und auch Nacken aufgetragen, im Anschluss wird der Schaber sanft(!) von der Gesichtsmitte nach außen geführt.

Wie wirksam ist Gua Sha?
Bisher liegen zu der Methode nur wenige Anwendungsbeobachtungen und Studien vor. In weiten Teilen Asiens gehört Gua Sha zur Volksmedizin und wird oft, gegeben durch die einfache Anwendung, als erste Maßnahme bei Feststellung einer Krankheit eingesetzt.

Gua Sha fördert nachweislich die lokale Durchblutung und soll den Stoffwechsel anregen, nach traditioneller chinesischer Vorstellung den Energiefluss ausgleichen..
Achtung
Gua Sha verursacht in häufigen Fällen Hautverfärbungen, die in den meisten Fällen jedoch nicht schmerzhaft sind und nach 3 bis 5 Tagen verschwinden. Es sollte nicht angewandt werden bei:

Störungen der Blutgerinnung
Verletzungen und Hämatomen
Verbrennung/Sonnenbrand
Ausschlägen und Ekzemen
Schwangerschaft
Auch Leberflecken und Pickel sollten bei der Behandlung ausgelassen werden.


Quellen/Weitere Informationen
Quellen


Bierbach, E. (Hrsg.): Naturheilpraxis Heute; 3. Auflage, Elsevier Urban & Fischer, München, Jena, 2006
Edzard, E. et al. (Hrsg.), in der Übersetzung von Falkenburg, P.: Praxis Naturheilverfahren, 1. Auflage, Springer Verlag, 2001
Gerok, W., Huber, C., Meinertz, T., Zeidler, H., (Hrsg.): Die innere Medizin, 10. Auflage, Schattauer, Stuttgart, New York, 2000
Hildebrandt, H. (Leitung): Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 260. Auflage, de Gruyter, Berlin, New York, 2004
Institut für Naturheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin, Kliniken Essen-Mitte, Knappschafts-Krankenhaus: GuaSha-Methode, Homepage, Stand November 2009
Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Universität Düsseldorf, Traditionelle Chinesische Medizin, Einverständniserklärungen für die naturheilkundliche Praxis: Aufklärung über Gua Sha, Homepage, Stand November 2009
Melchart, D. et al. (Hrsg.): Naturheilverfahren, Leitfaden für die ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, 1. Auflage, Schattauer, Stuttgart, New York, 2002
Musial, F. et al: Functional chronic pain syndromes and naturopathic treatments: neurobiological foundations. Forsch Komplementmed. Abstract, 15(2):97-103, 2008
Nielsen, A. et al.: The effect of Gua Sha treatment on the microcirculation of surface tissue: a pilot study in healthy subjects. Explore (NY). Abstract, 3(5), 456-66, 2007
Schmiedel, V. und Augustin, M.; Das große Praxisbuch der Naturheilkunde, Gondrom Verlag, Bindlach, 2004

Rado M. Radanovic
Taijiquan - Lehrer
Dip. Gesundheits- und Krankenpfleger
Metametric-Zertifikat
Tai Chi - Massagen Therapiest


 
 
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