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ANGEBOTE > Massagen > GuaSha

Was ist Gua Sha?

In Ostasien und Südostasien wird Gua Sha als Heilmethode verstanden. Wörtlich bedeutet es etwa so viel wie „nach Cholera schaben“. Gua Sha ist eine Reiz-Therapie, bei der die Haut mithilfe eines Schabers besonders beansprucht und gereizt wird. Erst durch dieses Verfahren kommen Muskelknötchen in der Haut zum Vorschein, die so punktuell behandelt werden können.


Bevor die tatsächliche Reizmassage beginnt, wird der zu behandelnde Bereich eingeölt. Die verwendete Substanz unterscheidet sich dabei von Naturheilkundler zu Naturheilkundler. Einige bevorzugen Tigerbalm, andere Öle auf Basis von Johanniskraut oder Ähnlichem. Die Öle sollen eine Belüftung der Meridiane bewirken, das Blut erfrischen und Blockaden lockern.

Nun wird die abgerundete Kante eines Schabers (traditionell chinesischer Porzellansuppenlöffel, Büffelhorn oder Jade) auf die Haut gedrückt und über die Muskeln und Meridiane gezogen – so lange, bis durch die starke Reibung eine Hautrötung entsteht. Dadurch sollen die Lymphe aktiviert und Körperabfälle wie Schlacke aus dem Körper geleitet werden und gleichzeitig die Entspannung gefördert und das Immunsystem verbessert werden.

Durch dieses Verfahren wird die Haut aber nicht nur oberflächlich gereizt: Es kann zur Qi und Blutstagnation kommen, Verhärtungen und Verklebungen im Gewebe, Petechien (punktuelle Blutungen) und Ekchymosen (fleckenartige Blutungen) können entstehen. Man erkennt sie an tiefroten, blutgerinselartigen Knötchen. Je dunkler sie erscheinen, desto mehr Giftstoffe befinden sich im Körper.

Diese Gefäßveränderungen in der Haut werden nun vom Therapeuten punktuell ausmassiert, damit das Qi im Körper wieder fließen kann.

Die Hautrötungen bestehen anschließend bis zu vier Tage, aber Patienten empfinden bereits direkt nach der Behandlung große Erleichterung.


Gua Sha ersezt keine ärztliche Heilbehandlung. Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind besuchen sie auf jeden Fall einen Arzt. Bringen Sie zur ersten Behandlung ev. aktuelle Arztbefunde mit.
Es ist eine komplämentere Massnahme und soll die schulmedizinschen Behandlungen untterstützen.

ACHTUNG; Wenn Sie Gerinnungshemmende Medikamente einnehmen (Marcoumar, Sintrom, Xarelto..) einnehmen, dann eignet sich diese Methode nicht!

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.


 
 
 
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